Archiv für Januar 2008

Eingeflogen

sind gestern zwei Wollmeisen. Nur die zwei konnte ich noch ergattern- diese schnell ausverkauften Shops überfordern mich einfach. Ich bin immer zu spät.
Hier im Bild: Sockenwolle 80/20 in den Farben Suzanne und Vincent:

Wollmeise 80/20 Susanne und Vincent

Drama Schwarze Socke

Heute Nacht war ich dann endlich an der Spitze des zweiten schwarzen Socken angelangt. Wieder einmal wunderte ich beim Aufeinanderlegen beider Socken, dass der Eine irgendwie so anders als der Andere ist. Und schaue noch einmal ganz genau hin – Mist! Das wars. Ich habe beim ersten Socken die Runde Ferse ausprobiert. Beim zweiten dann blind die übliche Herzchenferse gestrickt. 

Also beherztes aufribbeln. Gnarf! Jetzt ist wirklich Turbo-Stricken angesagt, damit ich die Socken morgen endlich abgeben kann!

Bunte Länder

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im Bild.
Eine Wüste fehlt schon – ich konnte mich natürlich doch nicht beherrschen –  diese blöd biegsamen Bambusnadeln waren noch frei und werden jetzt eben doch noch mal benutzt. Strickt sich super und der Älteste Sohn bekommt ein Paar Sahara-Socken…
Farbe 10 - Sahara



Wie der Blitz

 hat die Strumpfwolle bestellte Strumpfwolle geliefert. Die vielen wunderschönen Mexico-Countries in den verschiedenen Blog haben mich verführt zu einer wahrhaft maßlosen Bestellung und jetzt schwelge ich in den verschiedenen Farben. Welche zuerst verstricken? Und für wen? Und welche wird die ewig aufgesparte weil immer viel zu schade…

Und überhaupt muss ich doch lästigerweise wirklich erst mal endlich die elenden schwarzen Auftragssocken fertig stricken…
Ein Foto gibt es dann auch noch – bei Tageslicht.

Angenadelt

… und hier kommt es tatsächlich auf die Nadeln an. Ich wollte gleich mal alle neuen Knitpicks ausprobieren. Und sie sind einfach toll – superglatt, schön spitz. Es strickt sich wunderbar damit. 

Und auf den Nadeln sind: 8-fach Restesocken, Monkeys aus selbstgefärbter Schoppel-Wolle und ein weiteres Paar Mermaid-Stulpen.

Freundschaft

Fertig gehört mit Genuss: Die Freundschaft von Connie Palmen, gelesen von Sophie Rois. Die mag ich auch als österreichische Tatort-Kommissarin sehr gern und ihre etwas heisere Stimme und etwas lakonische Sprechweise passen wunderbar zu dieser Geschichte. Erzählt wird von der Freundschaft zwischen Ara und Kit – von der Schulzeit, in der Kit Ara „entdeckt“ und sich durch deren Andersartigkeit angezogen fühlt – bis so etwa zum Alter von 40 Jahren. Kit – die nachdenkliche, philosophische – ist die Erzählerin und sie schildert kleine, scharf beobachtet Episoden der Kindheit, oft humorvoll und amüsant, aber oft auch schon auf der Suche nach dem „Dahinter“, und den Abgründen. Die ersten zwei Drittel des Romans sind recht leicht und flüssig, dann wird es irgendwie komplizierte. Ich hatte einige Male das Bedürfnis, den Text noch mal zu hören – oder noch lieber, doch nach zu lesen. Vieles hat mich angesprochen und berührt, über einiges musste ich nachdenken. Manches empfand ich auch als etwas verstiegen – aber ich werde mir wohl wirklich das Buch kaufen. So beim Lesen wird mir oft manches klarer…

Auf jeden Fall ein interessantes Buch.

Schulisches (Misere)

Dazu habe ich ja schon lange nichts mehr geschrieben. Mehr weil ich beschlossen habe, mich einfach nicht mehr auf zu regen – wie zum Beispiel vorgestern, als ich ganz unaufgeregt, mit Wertschätzung und Achtsamkeit, dass die Lieblingsteetasse nicht kaputt geht, das Lateinbuch des Jüngsten Sohnes samt Übungsheft durchs Zimmer geschmissen und nur ein klein wenig dabei rumgeschrien habe….

Aber davon wollte ich eigentlich gar nicht berichten.
Nein. An der Schule – nicht nur an unserer  - gibt es jetzt ein Budget, mit dem die Schulleitung Ersatzlehrer einkaufen kann, wenn ein Lehrer krankheitsbedingt für längere Zeit ausfällt. Hört sich gut an? Dachte ich auch. Inzwischen bin ich zu der Überzeugung gekommen, dass es manchmal besser ist, der Unterricht fällt einfach aus.
Bei dem Jüngsten Sohn betrifft des den Mathe-Unterricht. Stoff sind gerade Terme mit mehreren Variablen. Also wichtige Grundlage für alles was so später noch kommt in der Mathematik.
Die vor den Weihnachtsferien eingesetzte Mathelehrerin kam von der Uni, wo sie Studenten Mathe beigebracht hat. Ob das angehende Lehrer waren ist nicht bekannt – wir hoffen aber nicht. Wir Eltern sitzen ja nun nicht im Unterricht, aber was so als Ergebnis bei uns ankam, ließ doch sehr zu wünschen übrig. Trotz Absprachen mit dem erkrankten Mathelehrer klappte irgendwie nichts. Die schon angekündigte und vorbereitete Schulaufgabe wurde dreimal verschoben, bis keiner mehr wusste wann sie eigentlich geschrieben wird. Dabei wurde munter neuer Stoff durchgenommen, der alte nicht mehr wiederholt – die Schulaufgabe aber dann über den alten geschrieben. Die Ersatzlehrerin hielt es nicht für nötig, sich über Gepflogenheiten an der Schule oder Vorschriften für Prüfungen zu informieren. Der Jüngste Sohn begriff eher wenig in ihrem Unterricht – ob es an mangelnder Didaktik oder der mittlerweile großen Unruhe in der Klasse lag blieb unklar.
Jetzt unterrichtet eine Französin, die vor den Ferien als Französisch-Lehrerin eingesprungen war, aber auch Mathematik studiert hat und deshalb jetzt eben Mathe unterrichtet. Ob sie t Lehramt studiert hat ist nicht bekannt. Zweifellos beherrscht sie die Mathematik und verfügt über echt französische Leistungsansprüche. Sie gibt seitenlange Hausaufgaben auf – was ich persönlich jetzt zu verkraften finde. Auch dass sie mit französischem Akzent spricht. Offenbar sind aber die Hausaufgaben so umfangreich, dass die Zeit im Unterricht nicht für eine Nachbesprechung reicht. Deshalb gibt es einfach ein Korrekturblatt, mit dem die Kids sich dann selbst überlassen bleiben. Da es ja aber in dieser Stunde wieder massenhaft Hausaufgaben gibt – wieviele Kinder arbeiten diese Lösungsblätter durch? Die letzte Ex zeigte – verschwindend wenige. Durchschnitt 4,9. Beste Note vom hochbegabten Klassenprimus 3 (und das war die Einzige!). Da zweifelt man aber natürlich nicht an der Fragestellung, dem Schwierigkeitsgrad der Ex (angepasst an Kenntnisstand der Klasse?), fragt nicht danach, ob das im Unterricht alles wirklich geübt und vorbereitet wurde. Nein – die Klasse, sprich die Schüler sind schuld. Und sollen sich jetzt endlich und gefälligst mal besser benehmen.
Okay, wie alle anderen pubertierenden Siebtklässler sind auch diese sicher nicht einfach zu bändigen. Immerhin ja auch eine Klasse mit dreissig Schülern in recht kleinem Klassenzimmer. Schon mal schlechte Ausgangslage. Und hey – auch die Schule weiß, dass die 7. und 8. Klassen immer schwierig sind. Kann man sich da mal was überlegen? Da muss man doch nicht jedes Jahr wieder überrascht sein, wenn aus den „braven“ Sechstklässlern die „wilden“ Siebtklässler werden. Und wer da pädagogisch nicht fit ist, hat ziemlich verloren.
Ich bin enttäuscht und habe den Eindruck, dass früher besser mit solchen Problemen umgegangen wurde. Und zusätzlich sorge ich mich, wie jetzt dieses Grundlagenwissen in die Köpfe der Kinder kommt. 
Deshalb – besser kein Unterricht. Dann ist wenigsten klar – das kann keiner können und wissen und der Stoff muss eben nachgeholt werden.
Das einzig positive: alle sehnen sich nach dem vorher gar nicht so beliebten Mathelehrer zurück. (Sollte ich auch noch erwähnen, dass er zudem der Klassleiter ist, seine Vertreterin die Kunstlehrerin, die das noch nie gemacht hat, einmal in der Woche in der Klasse ist und wir somit z.B. ein Rundschreiben von Mitte Dezember gestern erhalten haben? Von anderen Aufgaben der Klassleitung ganz zu schweigen…)

Angekommen

am Ende von Chart 1:
Chart 1
Und angekommen sind auch meine Knit-Pick-Nadeln:



Ich bin hell begeistert und eigentlich müssen die doch jetzt sofort in Gebrauch genommen werden, oder?

Frühling

zumindest im Voralpenland. Schon gestern hat uns die Sonne verwöhnt und windgeschützt brennt sie einem schon richtig auf den Pelz. Im Vorgarten blühen die Schneeglöckchen zwischen den braunen Frauenmantelblättern. Und ich blühe auch auf. Das draußen Leben kann beginnen! Wie gut dass die Gartenbank immer auf der Terasse bleibt.

Mantra: Wir brauchen keinen Schnee mehr, wir brauchen keinen Schnee mehr, wir brauchen keinen Schnee mehr…..

Zwischenbericht

Nach dem ersten Waschgang bin ich nur halb zufrieden. Die Ränder rollen sich leider ungleichmäßig, was den „Deckel“ unsymmetrisch macht. Insgesamt könnte das Gefilz noch etwas dichter sein. Es wird also noch einen zweiten Waschgang bei höherer Temperatur geben. Am Deckel habe ich unter Mühe das eingerollte wieder ausgerollt und werde jetzt versuchen mit nicht filzendem Garn einen Rollrand vorzugeben, damit dieses Teil symmetrisch schrumpft. 

Nicht widerstehen konnte ich der Anleitung aus der knitting-delight-Gruppe für einen Schal-Knitalong. Und die gehortete Uru-Wolle wartet eh schon lang auf ihren Einsatz. Also habe ich gestern  gewickelt und angestrickt. Sehr ungewohnt für mich diese wirklich sehr dünne Wolle mit relativ dicken Nadeln zu verstricken. Dabei habe ich eh nur die 4er Nadeln genommen. Das Ergebnis  gefällt mir jedenfalls sehr gut und von den für diese Woche vorgesehenen 75 Reihen habe ich schon 45 gestrickt. Die Wolle ist superweich!

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