Archiv für März 2008

img_8033.jpg

Zwischenmeldung

Der Jüngste Sohn hat Ferien. Alle anderen arbeiten. 

Dem Jüngsten Sohn ist dann langweilig. Aber wenn Frau Strickwerk daheim ist und ihn zum Lernen nötigt findet er es auch blöd. Da langweilt er sich lieber.
Der Beste Ehemann hat Stress und viel zu tun. Und dann geht noch alles mögliche schief.
Der Älteste Sohn hat auch Stress. Die Baustelle muss fertig werden. Also Ostermontag arbeiten und jeden Tag bis 19.30 Uhr auf der Baustelle.
Der Mittlere Sohn macht Praktikum. „Cool, ich fang erst um 10.00 Uhr an. Da kann ich ja lang schlafen.“ Mm. Dafür arbeitet er aber auch bis 19.00 Uhr. Wie lang das ist und wie einem nach 8 Stunden stehen die Füsse weh tun wusste er dann nach dem ersten Arbeitstag. Aber dafür ist das Praktikum ja schließlich da, ein bisschen Realitäten kennen zu lernen. Da weiss man doch hinterher die Schule wieder so richtig zu schätzen…
Frau Strickwerk arbeitet nur halb diese Woche. Und es ist irgendwie schon komisch – plötzlich ist nur noch ein Kind daheim. 
Gestrickt wurde wenig bis gar nichts. Die Rock’nRoll-Socken wachsen langsam aber stetig. Der Raglan hängt immer noch halb zusammengenäht und traurig über der Stuhllehne. Ich fürchte er ist zu eng und deshalb habe ich gar keine Lust ihn fertig zu machen. Andererseits will ich Neues erst beginnen wenn die Altlasten erledigt sind. Seufz. Werde mich wohl am Wochenende mal aufraffen müssen. Denn im Keller liegt und lockt ja genug Wolle für neue Projekte, Sommerprojekte.
Und hier lockt warme Frühlingssonne mich jetzt nach draußen…

Osterdeko 2

Danke für eure vielen Kommentare. 

Inzwischen ist geputzt und aufgeräumt (nein eigentlich erst aufgeräumt und dann geputzt, beides in der „light“-Version) – und der beste Ehemann hat die Osterglocken spendiert. 


Das Biberl kann man aufziehen und dann wackelt es über den Tisch.
Auch neu in diesem Jahr: Ich habe keinen Osterfladen gebacken, da der Beste Ehemann immer einen von seinem Arbeitgeber geschenkt bekommt. Sonst hatten wir immer zwei – und das war eindeutig zu viel. Die gefärbten Eier kommen aus dem Käsladen, denn die sind so wunderbar wachsweich wie ich sie selber nie hinbekomme. Schokoeier fallen auch aus, weil die eh keiner isst – höchstens ich, wenn sie dauern rumstehen und ich brauch wahrlich keine zusätzlichen Kalorien.

Und der Jüngste Sohn ist gar nicht da – heute früh mit dem kleinen Nachbarsfreund zu dessen Oma gefahren. und kommt erst morgen abend wieder.
Alles anders, aber gut.
Ich wünsch euch allen ein frohes Osterfest!

Gesehen

Ausnahmsweise und weil die Nachbarin mich mitgenommen hat war ich mal ganz schnell und habe gestern schon den Film Juno gesehen (statt Gründonnerstags-Gottesdienst mit Füße waschen…). Auf dem Weg zum Kino kamen uns kurzzeitig Zweifel – schließlich ist „mit 16 schwanger“ nicht mehr so ganz unser Thema.  Aber doch, hat sich total gelohnt. Der Film kommt recht leichtfüßig daher, kein „Problemfilm“, locker flotte Sprüche auf allen Lippen, eine non-konformistische Hauptfigur (die ich im übrigen grandios gespielt finde). Trotz aller Leichtigkeit und allem „Easy going“ blitzt ab und an etwas tiefgründiges und Ernstes durch. Der Soundtrack hat mir auch richtig gut gefallen.

Alles in allem eben ein gefälliger Film.
Hat Spaß gemacht.

Häkelnder Sohn

Der Mittlere Sohn will Dreads. Schon lange. Jetzt ist ein Anfang gemacht und ein paar Strähnen seiner langen Haare hängen ihm verfilzt ins Gesicht. 

Wer Dreads trägt braucht ein(e?) Tam. Und die will er sich gern selber häkeln. Also lernt er jetzt häkeln. 
(Sein Vater hat auch mal gehäkelt. Im Mathe-Leistungskurs. Topflappen.)

Osterdeko

fällt aus. 

Weil eh noch keiner danach gefragt hat. 
Weil das Haus irgendwie in einem leicht unaufgeräumten Dauerzustand verweilt und auf dem üblichen Dekoplatz der halbkaputte alte Apple steht.
Weil nicht geputzt ist. 
Weil ich irgendwie keine Lust habe.
Weil die alten Kindergarteneier allmählich deplaziert wirken.
Und irgendwie vermiss ich es doch…
Deshalb steht jetzt da so ein kleines Biberl zum Aufziehen. Als Ersatz.

Gründonnerstag

Spruch des Tages vom Mittleren Sohn: 

Kein Fleisch ist ja okay. Aber muss es deshalb gleich so viel Gemüse sein?

Kein Stoff

also jedenfalls nicht der Richtige. So bleibt das Taschenprojekt weiter unvollendet. Ein Ausflug ins blaugelbe Möbelhaus? Um Stoff zu kaufen? Gefährlich für den Geldbeutel. 

Vielleicht dann doch nur in die große Stadt…

Fehlversuche

Drei an der Zahl. Bild folgt. Wenn ich das Überspielkabel finde. Wahrscheinlich habe aber ich selber es nicht aufgeräumt, also kann ich diesmal gar nicht schimpfen. Immerhin ist jetzt eine Entscheidung gefallen und die SocknRock-Socken können wachsen.

Edit: Links oben ist eigentlich schön und das Muster gut zu sehen. Aber irgendwie nicht grün genug. Rechts oben eine eigene Färbung die sogar mal sowas ähnliches wie Ringel bildet. Aber zu knallig und Färbung und Muster harmonieren irgendwie nicht. Unten eine handgefärbte mit deren Musterung ich bei 60 Maschen nicht glücklich war. Bei 72 Maschen ist es auch nicht viel besser und außerdem sieht man die Zöpfe nicht gut. Also auf dem Foto erstaunlicherweise besser als es in Wirklichkeit war. 
Alles schon wieder geribbelt und die vielleicht endgültige Lösung auf den Nadeln.
Ansonsten probier und fummel ich hier ein bisschen am Layout. Ich mags ja gern klar und übersichtlich -wahrscheinlich weil ich im richtigen Leben so schlampig bin. Und ein Header-Bild – aber um Bild und Schrift nach meinen Wünschen zu arrangieren brauch ich mehr html als die von mir beherrschten Bruchstücke. Hach. Also bleibts jetzt mal so kahl. Bis morgen oder so.
Edit: nochmal getauscht. Jetzt gibt es immerhin wieder einen Header, wenn auch den Standard.
Und wegen Regenwetter und Flickkorbüberfüllung kommt hier und heute die Nähmaschine zum Zuge. Wenn alles gut geht und sie tut was ich will, bekommt auch endlich die Filztasche ein Futter samt kleinen Hilfstäschchen zum Ordnung halten.
Gelernt wurde übrigens schon. Die Söhne und ich waren brav und fleißig. Langer und kurzer Sohn sind jetzt ganz still und leise in ihren Zimmern. Müssen nicht beschäftigt werden. Und ihnen ist nicht langweilig. Ferien sind erst richtig schön wenn die Kinder groß sind…

Entscheidungen

allen guten Vorsätzen musste ich Neues auf die Nadeln nehmen: SocknDrugsnRocknRoll erfordert ein Socken-Projekt. Die Entscheidung ist schwierig – nicht weil die zu Beschenkende so einen schwierigen Geschmack hat, ganz im Gegenteil. Sollte für mich eigentlich leicht zu bedienen sein. Eher habe ich zu viele Möglichkeiten ins Auge gefasst und deshalb schon wieder alle freien Nadelspiele mit verschiedenen Garnen und Mustern belegt. 

Etwas mehr Entschlussfreudigkeit bitte.

Nächste Seite »