Archiv für Mai 2008

Ungewöhnliche Liebesgeschichte

Ja, ab und zu stricke ich nicht nur etwas fertig sondern lese auch ein Buch zu Ende. Zum Beispiel: Victorine von Catherine Texier.

Victorine ist eine recht selbstbewusste Frau. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt sie am Ende des 19. Jahrhunderts in der Vendee und arbeitet als Lehrerin. Dort begegnet sie ihrer Jugendliebe wieder und der alte Zauber ist noch nicht verblasst. Sie verlässt – ohne Abschied, ohne Nachricht – ihre Familie und geht mit dem Geliebten nach Indochina. Als sie mit ihrer dort lebenden Schwester Kontakt aufnimmt gewinnen Schuldgefühle und Heimweh immer mehr Macht. Schließlich kehrt sie nach Frankreich zurück – eigentlich um die Situation endgültig zu klären. Doch sie bleibt.
Atmosphärisch und bilderreich fand ich vor allem die Schilderungen der Zeit in Indochina. Interessant die Fragestellungen zu selbstbestimmtem Leben, Schicksalhaftem und die sensibel geschilderten Gewissenskonflikte von Victorine. Abwechslungsreich und in Rückblenden erzählt. 
Offen bleibt, wie ihr Leben nach der Rückkehr weitergeht, warum sie sich schließlich doch von ihrem Mann getrennt hat.
Ich habe es gern gelesen. Gefühlvoll, doch ohne Kitsch und mit dem Zauber fremder Welten.

Socken Nr. 11

Das war eine der ersten Opal-Wollen die ich gekauft habe. Damals wollte ich die Traumfänger unbedingt haben. Geschmäcker ändern sich – inzwischen finde ich sie gar nicht mehr schön. 

Die Wolle war relativ hart beim Verstricken und die Farben finde ich unharmonisch. Aber Geschmäcker – s.o. Eine Kollegin war ganz begeistert und so bekommt sie jetzt die Socken.
Opal Traumfänger 1

Opal Traumfänger Spitzen

Opal Traumfänger Fersen

Socken Nr. 11. Gestrickt auf verbogenen Bambusnadeln 2,5. 60 Maschen, Herzchenferse und Bandspitze.

Strandhafer

Diese wunderbare Färbung kam heute bei mir an: Strandhafer im Austausch für die Krassen Gänseblümchen. Gefärbt extra für mich von Beate.

Strandhafer

Sport

Heute: Badminton. (Oder auch einfach Federball). 

So in der Halle ohne Wind und mit richtigem Netz. Hat total Spaß gemacht. War total anstrengend. Die Kinder wollen Mittwoch gleich noch mal. Ich auch.
Ich glaub, ich habe Muskelkater…

Antizyklisch stricken

Also gegen den Wettertrend. 

Neu angeschlagen: Pulswärmer aus Wollmeise Türkis und Karneol. Muster aus einem Lea-Socken-Sonderheft, war schon mal mit der Anitra-Wolle auf den Nadeln.
Zusammengeschrumpft sieht es so aus:
Am Arm dann so:

Der Schlüssel zum Erfolg

Hoffentlich!

Aber die Voraussetzungen sind gut: der Beste Ehemann geht fast jeden Tag trainieren. 
Und wenn ich nur hingehe, damit ich nicht in drei Monaten dick und rund und unbeweglich neben einem gut aussehenden, sportlich gestählten und völlig geshapten männlichen Body abends auf dem Sofa sitze!
Anmerkung: heute war ich schon! Nicht auf dem Sofa. Im Sportstudio auf dem Laufband und an etlichen Geräten…

Diese Wolle lagert schon lange im Keller. Schoppelwolle, gefärbt mit Ostereierfarben. 

Felsen

Die Farben fand ich passend für Herrensocken und so sollten Sohn-Socken draus werden. Der Älteste Sohn findet sie aber nicht so richtig schön – herzlichen Dank, dann bleiben sie eben bei mir. Mir gefallen sie nämlich ausgesprochen gut. Angestrickt im Charade-Muster (pdf!) (und am Donnerstag beim Maschentreff schon ziemlich weit gediehen…). Ich bin ganz beglückt, dass die Wolle ringelt. Natürlich habe ich keine Ahnung wie ich gefärbt habe – egal. Ein erwünschtes Zufallsprodukt sozusagen.
Charade in Fels



Krasse Socken

Das Gänseblümchen aus der Aktion Farbsocke ist fertig verstrickt – und auch schon verschickt. Sie sind unterwegs zu Beate, der die Färbung so gut gefallen hat.

Socken Nr. 10
Krasses Gänseblümchen fertig
Gefärbt von Katti für die Aktion Farbsocke, „Krasses Gänseblümchen“. Gestrickt auf Knitpicks, in Größe 40, mit Herzchenferse und Bandspitze.
Dazu gabs noch die Adventskalender- und Mini-Socke.
KG Minis

Bloglust

brach heute Abend aus – ich wollte mich so gerne mitteilen. 

Aber Blogger wollte mich nicht rein lassen. Und jetzt schmerzt der Kopf und ich hab schon mal ein bisschen geschlafen auf dem Sofa (mit den Nadeln in der Hand…) Aber ich dürfte/könnte wieder, wenn ich nicht so müde wäre.
Also morgen dann. Mit Bildern und so.

Frühsommer-Feiertag

Blaublaublauer Himmel. 

Feiertägliche Stille. Außer intensivem Vogelgezwitscher nix zu hören. 
Barfuss durchs taunasse Gras laufen.
Wäsche aufhängen mit Fliederduft in der Nase.
Erdbeeren essen.
Es in der Sonne gut aushalten können.
Und einfach in diesen unglaublich blauen und so völlig wolkenlosen Himmel schauen. 

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