Ja, ab und zu stricke ich nicht nur etwas fertig sondern lese auch ein Buch zu Ende. Zum Beispiel: Victorine von Catherine Texier.
Archiv der Kategorie 'gelesen'
gemacht hat mich der Roman – oder eher die Dokumentation – Mia. Ein Leben im Versteck. Lisa Marklund schreibt diesmal keinen Krimi sondern eine wahre Geschichte – die von Mia. Sie verliebt sich in einen arabischen Flüchtling, erwartet ein Kind von ihm und verlobt sich. Schon bald erkennt sie die gewalttätigen Züge ihres Verlobten, der versucht sie mit Schlägen zu unterwerfen. Ein Spiel aus Gewalt, Vernachlässigung und Umwerben beginnt, bald ist nur noch pure Gewalt und Bedrohung. Er bedroht nicht nur Mia sondern auch die gemeinsame Tochter Emma. Mia holt sich Hilfe, lernt Anders kennen und lieben, bekommt einen Sohn mit ihm und heiratet. Immer in der Hoffnung, dass ihr ehemaliger Verlobter von ihr ablässt. Aber er verfolgt sie weiter, auch als sie ihn anzeigt schüchtert er sie so ein, dass sie ihre Anzeige zurück zieht. Schließlich muss sie sich mit ihrer Familie verstecken. Eine Odyssee durch zahlreiche Verstecke beginnt. Ihr ehemaliger Verlobter spürt sie mehrmals wieder auf. Emma wird psychisch schwer krank und stirbt fast. Am Ende muss Mia mit ihrer Familie das Land verlassen um in Freiheit leben zu können.
Irgendwie lese ich grad zu viele Krimis und bin vielleicht ein bisschen übersättigt. Jedenfalls habe ich für den letzten fast zwei Wochen gebraucht und fand ihn im Gegensatz zum Besten Ehemann und Ältesten Sohn mäßig spannend. Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen. MIt Bestseller-Etikett und laut Brigitte „So, genau so, müssen Krimis sein!“ Gemäß Rückentitel ein neuer Stern am Spannungshimmel und in einer Reihe mit E. George und Ruth Rendell.
das mir schon so oft begegnet ist und jetzt klau ich es einfach mal.
2. Öffne das Buch auf Seite 123
3. Finde den 5. Satz
4. Poste die nächsten 3 Sätze
5. Wirf das Stöckchen an 5 Blogger weiter
von Markus Zusak, in diesem Jahr mit dem JuLit-Preis der Jugendjury ausgezeichnet – spricht ja dafür, dass es ein Buch ist, das Jugendliche auch tatsächlich lesen….
Es geht um einen jungen Mann in einer amerikanischen Kleinstadt, der nach der (eher zufälligen) Überwältigung eines Bankräubers merkwürdige Botschaften auf Spielkarten erhält. Auf der ersten Karte stehen drei Adressen und was er dort sieht erschüttert ihn und lässt ihn handeln. So verändern die Karten sein Leben, seine Art zu leben und das Leben anderer. In gewisser Weise also ein Entwicklungsroman.
Sprachlich wechselt der Roman zwischen kurzen und langen Sätzen, gekonnten Formulierungen, die ans Herz gehen, zum Lachen bringen und auch Banalitäten. Teilweise ironisch, melancholisch oder auch distanziert, dialogreich und irgendwie mitreißend. Die Charaktere sind unterschiedlich stark und deutlich gezeichnet, aber in jedem Fall originell und einige etwas skurril.
Ich habe es gern gelesen, manches erinnerte mich ein bisschen an den Stil von Kate DiCamillo – aber inzwischen gibt es ja viele Jugendbücher die diesen Stil haben. Einzig der Schluss ist merkwürdig und ich empfinde ihn als Bruch. Trotzdem – Empfehlung für Jugendliche ab 14 Jahren.
aus der Tintenwelt zurück – und schade, der Haushalt verkraftet solche Lümmeltage leider nur mit deutlichen Spuren. Wieso ist der Kühlschrank eigentlich noch so voll und dann doch nicht das Richtige drin für die hungrige Meute? Und ansonsten schließe ich mich klagend Frau-äh-Mutti an: ich will Haushaltszwerge oder -feen, die die Wäscheberge abarbeiten, klebrige Böden wischen und kalkig-stumpfe Bäder polieren. Während ich mich weiter auf dem Sofa ausstrecke, den Bücherstapel abarbeite, ein wenig stricke und im Schlaf abnehme…
Nach Tintenherz und Tintenblut haben wir (der Mittlere Sohn und ich) nur mühsam bis Weihnachten auf Tintentod warten können. Und auch der dritte Band hat mich nicht mehr losgelassen. So ganz verzaubert wie beim Ersten war ich nicht mehr, aber dennoch – ein Buch zum Lesen in einem Rutsch, zum nicht mehr auftauchen wollen aus dieser Tintenwelt und mit der leisen Enttäuschung am Schluss, dass es jetzt doch leider zu Ende ist.
Weiterer Genuss war zu meiner Überraschung der Film „Parfüm“. Ja eher immer die Skeptikerin bei Literaturverfilmungen hat dieser Film mich positiv überrascht. Dafür war „Casino Royal“ enttäuschend. Was liebe ich die alten JB-Filme. Die neuen können da nicht mithalten. Die Story dünn wie nur was, und sonst nichts als Effekte. Hach, manches war eben doch früher einfach besser.
Und dann waren da noch einige Simpsons-Folgen, denen ich mich nicht entziehen konnte – vielleicht mutiere ich doch noch zum Fan.
Spiel der Woche: Carcassonne. Der Jüngste Sohn spielt nicht mehr mit. Weil er immer verliert. (Wie ähnelt er doch seiner Mutter…)


