aus der Tintenwelt zurück – und schade, der Haushalt verkraftet solche Lümmeltage leider nur mit deutlichen Spuren. Wieso ist der Kühlschrank eigentlich noch so voll und dann doch nicht das Richtige drin für die hungrige Meute? Und ansonsten schließe ich mich klagend Frau-äh-Mutti an: ich will Haushaltszwerge oder -feen, die die Wäscheberge abarbeiten, klebrige Böden wischen und kalkig-stumpfe Bäder polieren. Während ich mich weiter auf dem Sofa ausstrecke, den Bücherstapel abarbeite, ein wenig stricke und im Schlaf abnehme…
Nach Tintenherz und Tintenblut haben wir (der Mittlere Sohn und ich) nur mühsam bis Weihnachten auf Tintentod warten können. Und auch der dritte Band hat mich nicht mehr losgelassen. So ganz verzaubert wie beim Ersten war ich nicht mehr, aber dennoch – ein Buch zum Lesen in einem Rutsch, zum nicht mehr auftauchen wollen aus dieser Tintenwelt und mit der leisen Enttäuschung am Schluss, dass es jetzt doch leider zu Ende ist.
Weiterer Genuss war zu meiner Überraschung der Film „Parfüm“. Ja eher immer die Skeptikerin bei Literaturverfilmungen hat dieser Film mich positiv überrascht. Dafür war „Casino Royal“ enttäuschend. Was liebe ich die alten JB-Filme. Die neuen können da nicht mithalten. Die Story dünn wie nur was, und sonst nichts als Effekte. Hach, manches war eben doch früher einfach besser.
Und dann waren da noch einige Simpsons-Folgen, denen ich mich nicht entziehen konnte – vielleicht mutiere ich doch noch zum Fan.
Spiel der Woche: Carcassonne. Der Jüngste Sohn spielt nicht mehr mit. Weil er immer verliert. (Wie ähnelt er doch seiner Mutter…)


