Socken

Die zweite Einheit der Fortbildung war anstrengend – voll gefüllt mit Eindrücken, Impulsen und ganz viel Wissen bin ich am Sonntag wieder daheim angekommen. Voller Lust auf Lernen und Weitergeben – und Halsschmerzen….

Fürs Stricken blieb kaum Zeit, aber dank der Zugfahrt wurden immerhin zwei Paar Socken fertig.
Socken Nr. 12

Ein Auftrag. Die Kollegin wollte die gleichen Socken noch mal für ihre Schwägerin – und die Reste reichten grad so noch für ein Paar in Größe 37.
  • Lana Grossa Meilenweit Tweed (glaube ich…), 
  • gestrickt auf den verbogenen billigen Bambusnadeln
  • einfach nur rechts mit Herzchenferse und Bandspitze
  • 56 Maschen, Größe 37
Socken Nr. 13
Felsen


Mit Ostereierfarben selbst gefärbt, schon vor über einem Jahr und verstrickt im Charade-Muster. Es war ganz einfach zu stricken. die größte Herausforderung war wirklich immer nur eine Runde glatt rechts zu stricken. Mit Farben und Musterung bin ich ausgesprochen zufrieden und die Qualität der Schoppel-Wolle ist einzigartig – weich, mit leichtem Schimmer – einfach herrlich.
  • Schoppel Admiral Stränge zum Färben, gefärbt mit Ostereierfarben
  • Muster Charade von Sandra Park (pdf!)
  • 64 Maschen auf Knitpicks 2,5, Größe 39
  • Herzchenferse und Sternspitze 
Eigentlich sollten die Socken ja für den Ältesten Sohn werden – aber zum Glück für mich haben ihm die Farben nicht gefallen und dann wurden sie gleich für meine Füße passend gestrickt.
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Ich



Kurzmeldung

Es wird grad wenig gestrickt und gar nicht gebloggt. Gibt auch keine Fotos weil gar nichts fertig wird. 

Dafür:
  • Krankenbesuche – das fortgeschritten Alter der Eltern macht unschön auf sich aufmerksam
  • dreimal so viel arbeiten im Laden als wie sonst
  • der nächste Blog Weiterbildung samt aller dranhängenden und noch zu erledigenden Hausaufgaben und Vorbereitungen
Nächste Woche dann wieder oder so.

Wie und was

schreibe ich denn jetzt – der Jüngste Sohn klimpert neben mir auf dem Klavier eigenwillige Eigenkompositionen. Solche Kreativität soll man ja nicht unterbinden. Stört aber grad erheblich meine Konzentration. 

Trotzdem – ich will die Zeitnische zum Bloggen nutzten und wenigstens die längst fälligen Bilder von eingetroffenen Geschenken zeigen.
Zunächst mal traf schon vor einer Woche ein Päckchen von der lieben Annette hier ein und entpuppte sich als Geburtstagspäckchen. Ein wunderbarer Strang Drachenwolle, ein ganz besonderes Tagebuch und dazu eine liebe Karte und jede Menge – schon verzehrte – Gummitiere.
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Ansonsten gab es zur Unterstützung und Motivation für mein neu begonnenes Sportbewußtsein eine richtig schön rote Sporttasche und viele blaue Handtücher. 
Einen Stapel Bücher. 
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Und diesen herrlichen Blumenstrauß (von der Freundin des Ältesten Sohnes)
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Dann kam das Knit-n-Sip-Päckchen an. Petra hat mich überreich und treffend beschenkt. Wir kennen uns vom Maschentreff, aber ich hatte keine Ahnung, dass sie hinter der geheimnisvollen email-Adresse steckt!
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Sommerblüten- und Darjeeling-Tee zur Rosentasse mit Teesieb und Deckel.
Meine geliebte Lana Grossa Cotton stretch in blau und herrlich weiche Lorna Laces in changierenden Grüntönen. 
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Anleitungen für Schal und Socken. Maschenmarkierer in meiner Lieblingsfarbe und Nadelspiel-Zusammenhalter. 
Und wie aufmerksam hat sie meinen Blog gelesen – passend zu meinem „Schmetterlingsbuch“ einen weiteren Titel von Sue Monk – Die Meerfrau. Ach ja – ein kleines Schaf war auch noch dabei.
Liebe Petra – du hast mich wirklich so aufmerksam beschenkt – ich bin total glücklich mit meinem Päckchen!
Tss – alles ohne Bilder – blogger mag mich mal wieder nicht….
23.23 Uhr – wenigstens ein Teil der Bilder ist jetzt da…

Ungewöhnliche Liebesgeschichte

Ja, ab und zu stricke ich nicht nur etwas fertig sondern lese auch ein Buch zu Ende. Zum Beispiel: Victorine von Catherine Texier.

Victorine ist eine recht selbstbewusste Frau. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt sie am Ende des 19. Jahrhunderts in der Vendee und arbeitet als Lehrerin. Dort begegnet sie ihrer Jugendliebe wieder und der alte Zauber ist noch nicht verblasst. Sie verlässt – ohne Abschied, ohne Nachricht – ihre Familie und geht mit dem Geliebten nach Indochina. Als sie mit ihrer dort lebenden Schwester Kontakt aufnimmt gewinnen Schuldgefühle und Heimweh immer mehr Macht. Schließlich kehrt sie nach Frankreich zurück – eigentlich um die Situation endgültig zu klären. Doch sie bleibt.
Atmosphärisch und bilderreich fand ich vor allem die Schilderungen der Zeit in Indochina. Interessant die Fragestellungen zu selbstbestimmtem Leben, Schicksalhaftem und die sensibel geschilderten Gewissenskonflikte von Victorine. Abwechslungsreich und in Rückblenden erzählt. 
Offen bleibt, wie ihr Leben nach der Rückkehr weitergeht, warum sie sich schließlich doch von ihrem Mann getrennt hat.
Ich habe es gern gelesen. Gefühlvoll, doch ohne Kitsch und mit dem Zauber fremder Welten.

Socken Nr. 11

Das war eine der ersten Opal-Wollen die ich gekauft habe. Damals wollte ich die Traumfänger unbedingt haben. Geschmäcker ändern sich – inzwischen finde ich sie gar nicht mehr schön. 

Die Wolle war relativ hart beim Verstricken und die Farben finde ich unharmonisch. Aber Geschmäcker – s.o. Eine Kollegin war ganz begeistert und so bekommt sie jetzt die Socken.
Opal Traumfänger 1

Opal Traumfänger Spitzen

Opal Traumfänger Fersen

Socken Nr. 11. Gestrickt auf verbogenen Bambusnadeln 2,5. 60 Maschen, Herzchenferse und Bandspitze.

Strandhafer

Diese wunderbare Färbung kam heute bei mir an: Strandhafer im Austausch für die Krassen Gänseblümchen. Gefärbt extra für mich von Beate.

Strandhafer